Trotz 2:1 gegen Sabah FK: Analyse sieht verpasste Chance für Kovac und BVB
Der BVB hat in der Champions League mit 2:1 gegen Sabah FK in Aserbaidschan gewonnen. Laut einer Analyse von fussballdaten.de verpassen Trainer Niko Kovac und Borussia Dortmund dennoch eine große Chance. Kritisiert werden dabei die defensive Aufstellung und der fehlende Einsatz junger Talente.

Der BVB hat in der Champions League gegen Sabah FK in Aserbaidschan mit 2:1 gewonnen. Nach drei sieglosen Spielen in Folge konnte die Mannschaft nach dem Schlusspfiff wieder jubeln. Laut einer Analyse von fussballdaten.de verpassen Trainer Niko Kovac und Borussia Dortmund dennoch eine große Chance.
In den vergangenen Tagen war die Kritik am BVB groß. Nach Ansicht der Analyse fehlten Mut und Kreativität in der Offensive. Deshalb blieb Dortmund zuletzt in zwei Spielen in Serie ohne eigenen Treffer, obwohl die Gegner zuletzt defensiv anfällig gewesen seien. Gegen Sabah FK setzte Kovac erneut auf eine defensive Aufstellung.
Kovac stellte nur drei Offensivspieler auf: Serhou Guirassy, Fabio Silva und Carney Chukwuemeka. Gegen Ende der Partie brachte er mit Marcel Sabitzer noch eine zusätzliche Defensivkraft. Die Talente Samuele Inacio und Mathis Albert blieben, wie zuletzt häufig, ohne Einsatzminute.
Nach dem Schlusspfiff zeigten sich Gregor Kobel und Serhou Guirassy im Interview bei DAZN nicht zufrieden mit der eigenen Leistung, vor allem in der Offensive.
Mit Konstantinos Karetsas fällt zudem ein Stammspieler aus. Nach Ansicht der Analyse hätte der Trainer nun die Chance gehabt, die jungen Talente stärker einzubinden, die laut Analyse Kreativität, Tempo und Spielwitz hätten einbringen können. Stattdessen sollte ein Vorsprung von einem Tor gegen den Gegner aus Aserbaidschan verwaltet werden. Dabei sollten laut Analyse Ethan Nwaneri, ein Leihspieler ohne Kaufoption, und Marcel Sabitzer helfen, dessen auslaufender Vertrag wohl nicht verlängert wird.
Ob die Talente in den kommenden Wochen mehr Einsatzzeiten erhalten, bleibt laut Analyse abzuwarten. Mit Blick auf die Qualität der Gegner auf dem Papier kommen nach Einschätzung der Analyse nun Kontrahenten mit größerer Qualität auf den BVB zu.