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BVB-Profis verlassen Stadion in Baku ungeduscht

Nach dem 2:1 bei FK Sabah haben die Profis von Borussia Dortmund das Stadion in Baku ungeduscht verlassen. Sportdirektor Ole Book sagte, die Duschen im Hotel seien einladender gewesen. Sabah-Spieler Joy-Lance Mickels reagierte mit Unverständnis.

Tagesspiegel · 21.10.2026 · 08:37 Uhr

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Die Profis von Borussia Dortmund haben das Stadion nach dem 2:1 (1:1) beim aserbaidschanischen Meister FK Sabah ungeduscht verlassen. Sie betraten einen am Ausgang des Olympiastadions von Baku geparkten Bus und folgten damit ausdrücklich Anweisungen. Auch Doppeltorschütze Serhou Guirassy verließ das Stadion in Fußballkleidung.

Überraschend wirkte der zügige Abgang auch deshalb, weil das Nationalstadion erst 2015 fertiggestellt und für die paneuropäische EM 2021 als Spielort ausgewählt worden war.

BVB-Trainer Niko Kovac sagte nach der Partie, die Mannschaft habe auch am Vortag nach dem Training nicht geduscht, nun trete man die schnelle Rückreise ins Hotel an. Den Spielern sei gesagt worden, in Baku nicht zu duschen.

Sportdirektor Ole Book sagte in der Interviewzone, er glaube, die Duschen seien im Hotel etwas einladender gewesen, deshalb achte man darauf, dass die Spieler schnell dorthin kämen. Präzisieren wollte er seine Aussagen zu den Duschen nicht; man könne sich das ein wenig ausmalen. Die Duschen seien „nicht ganz so schick“.

Der Sabah-Spieler Joy-Lance Mickels, ein ehemaliger Spieler von Carl Zeiss Jena, reagierte mit Unverständnis, als er nach dem Spiel dazu befragt wurde. Gegenüber Sky Sport sagte er, er wisse nicht, was das Problem gewesen sei: Die Duschen funktionierten, es gebe kein kaltes Wasser.

Für Dortmund war der mühevolle 2:1-Erfolg beim 2017 gegründeten Club aus der aserbaidschanischen Hauptstadt der erste Sieg nach zuvor drei Partien ohne Erfolg.

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