Rav van den Berg ohne Einsatz beim 1. FC Köln – Winter-Gespräche angekündigt
Rav van den Berg vom 1. FC Köln ist in dieser Saison noch ohne Einsatz. Sportboss Thomas Kessler bittet um Geduld, kündigt jedoch für den Fall ausbleibender Veränderungen bis zum Winter Gespräche mit dem Spieler und seiner Agentur an. Eine Leihe ebenso wie ein endgültiger Verkauf seien denkbar.

Der als „Acht-Millionen-Mann“ bezeichnete Innenverteidiger Rav van den Berg (22) war vor über einem Jahr mit großen Erwartungen vom FC Middlesbrough zum 1. FC Köln gewechselt. Seine bisherige Zeit im Rheinland bewertet der Bericht als enttäuschend. Nun stellt sich die Frage, ob der Verteidiger schon im Winter Köln verlassen könnte.
Unter dem früheren Trainer Lukas Kwasniok (45) war van den Berg zu Beginn der vergangenen Saison noch gesetzt, wurde danach jedoch nur durch Verletzungen zurückgeworfen. Unter René Wagner (38) spielt er aktuell keine Rolle. Sein letzter Einsatz für die Geißböcke liegt beim 2:2 bei Eintracht Frankfurt im April bereits fast sieben Monate zurück; zuletzt stand er sogar nicht mehr im Kader.
Sportboss Thomas Kessler (40), früher selbst Torhüter, sagte gegenüber der BILD-Zeitung, die bisherige Entwicklung sei für beide Seiten nicht so verlaufen, wie man es sich vorgestellt habe. Zugleich warb Kessler um Geduld mit dem U21-Nationalspieler der Niederlande. Nach wenigen Spieltagen solle man keine voreiligen Entscheidungen treffen; jetzt gehe es zunächst darum, dass van den Berg weiter an sich arbeite, sich im Training anbiete und seine Chancen nutze.
Kessler sieht laut dem Bericht weiterhin das Potenzial, dass van den Berg auch in der Bundesliga durchstarten kann. Man habe sich im vergangenen Sommer bewusst für seine Verpflichtung entschieden, weil man von seinen sportlichen Qualitäten überzeugt sei, und daran habe sich nichts geändert.
Dennoch sei die aktuelle Lage für den 1,91 Meter großen Verteidiger nicht zufriedenstellend. Deshalb kündigt Kessler bereits jetzt Gespräche an: Sollte sich an seiner sportlichen Situation bis zum Winter nichts Grundlegendes verändern, wolle man sich gemeinsam mit ihm und seiner Agentur zusammensetzen und offen besprechen, welche Perspektive für alle Beteiligten am sinnvollsten sei.
Denkbar seien demnach sowohl eine Leihe als auch ein endgültiger Verkauf des Verteidigers.