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Littbarski über den 1. FC Köln: zu viel Mittelmaß, Zweifel an Trainer Wagner

Nach dem 2:1-Derbysieg gegen Gladbach und der 0:1-Niederlage in Frankfurt äußert sich Pierre Littbarski kritisch zum 1. FC Köln. Bei einem Talk-Abend sprach der Weltmeister von 1990 über Abwehrprobleme, zu wenige Spieler, die Spiele entscheiden können, und Trainer René Wagner, der bei vielen Fans unbeliebt ist.

BILD · 21.10.2026 · 12:27 Uhr

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Nach dem 2:1-Derbysieg gegen Gladbach folgte in Frankfurt eine 0:1-Niederlage. Die Kölner Legende Pierre Littbarski (66), Weltmeister von 1990 und mit 406 Bundesliga-Spielen für Köln, äußerte sich dazu am Dienstagabend bei seinem Talk-Abend „Weltmeisterliche Gespräche“ mit Thomas Häßler (60) im Deutschen Sport & Olympia Museum.

Die aktuelle Lage des Teams beschrieb Littbarski mit dem Bild „Wackelpudding“. Außerdem ging er auf die Abwehrprobleme ein, zu denen viele Patzer und eine Schwäche bei Standardsituationen zählten. Auch über Trainer René Wagner (38), der bei vielen Fans unbeliebt ist, sprach er.

Littbarski sagte, er habe kein gutes Gefühl und wisse nicht, wie sich die Situation entwickelt. Er stellte infrage, ob der Trainer etwas könne, und fragte, ob die Mannschaft noch lerne, zu verteidigen.

Nach einer Nachfrage von BILD wurde Littbarski noch deutlicher. Seiner Ansicht nach hat der Klub nicht viele Spieler, die ein Spiel entscheiden können. Thielmann müsse sich mehr strecken, denn er könne viel mehr, sei aber ein Mitläufer durch und durch. Waldschmidt sei vorne nie mehr als ein Ersatzspieler, und Maina habe gute Anlagen, sei aber nicht so torgefährlich.

Fußball sei Mathematik, sagte Littbarski: Wer die entsprechenden Tore erziele, stehe unter den ersten fünf. Das könne Köln nicht, weil es zu viel Mittelmaß im Team gebe. Die Zeitung folgert daraus, dass auch Said El Mala (20) allein in der Offensive nicht ausreicht, um höhere Ziele zu erreichen und dauerhaft attraktiven Fußball zu spielen.

Auf BILD-Frage nach der Kritik an Wagner, vor allem in den sozialen Netzwerken, sagte Littbarski, er wisse nicht, ob der Trainer tatsächlich so unbeliebt sei. Das entscheide sich Woche für Woche. Wagner werde aber nie ein Trainer sein, den die FC-Fans mit offenen Armen empfangen. Er entspreche vom Typ her einfach nicht diesem Bild. Das sei nicht schlecht, zeige aber, wie die Kölner gestrickt seien. Am besten wäre ein Trainer, der Erfolg habe und zugleich ein echter Typ sei.

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