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Mainz: Leverkusen gewinnt turbulentes Spiel beim FSV mit 4:3

Bayer Leverkusen hat am fünften Bundesliga-Spieltag beim FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2) gewonnen. Nach frühem 2:0 glich Mainz durch zwei Tore von Anthony Caci aus, ehe Jarell Quansah und Moussa Diaby die Gäste wieder in Führung brachten. Die Mainzer warten weiter auf den ersten Heimsieg der Saison.

Badische Zeitung · 10.10.2026 · 17:35 Uhr

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Bayer Leverkusen hat das Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 am fünften Bundesliga-Spieltag mit 4:3 (2:2) gewonnen. Nach der langen Länderspielpause kehrte die "Werkself" damit erfolgreich zurück. Die Mainzer sind in der MEWA Arena nun seit sechs Bundesliga-Spielen ohne Erfolgserlebnis und warten weiter auf ihren ersten Heimsieg dieser Saison, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Vor 33.000 Zuschauern legte Leverkusen in der Anfangsphase den Grundstein. Robert Andrich traf in seinem 200. Bundesliga-Spiel schon nach fünf Minuten wuchtig, Patrik Schick erhöhte in der 9. Minute auf 2:0. Andrich stand erstmals in dieser Saison in der Startelf und verdrängte dort Ezequiel Fernandez. Er schoss von der Strafraumkante per Volley, Torwart Alexander Schwolow hatte keine Abwehrchance. Schwolow vertrat auch schon beim 4:3 bei Borussia Mönchengladbach den verletzten Stammkeeper Robin Zentner.

Mainz wirkte zunächst überfordert. Trainer Urs Fischer hatte vor der Partie erklärt, es sei "mal wieder an der Zeit" für einen Heimsieg, doch die vom Schweizer geforderten "Basics" brachte sein Team anfangs nicht auf den Platz. Beim 2:0 entwischte Schick seinen Bewachern. Mit seinem fünften Saisontor nach fünf Spieltagen stellte er eine Bestmarke des Vereins ein: Vor ihm hatten dies bei Leverkusen nur Dimitar Berbatov 2005/06 und Stefan Kießling 2009/10 geschafft.

Nach etwa einer halben Stunde kamen die Gastgeber besser ins Spiel und setzten sich wiederholt in der Hälfte der Leverkusener fest. Nach einem Eckball verkürzte Caci in der 33. Minute, neun Minuten später schlenzte der Franzose den Ball ins lange Eck zum 2:2 (42.).

Auch nach dem Seitenwechsel traten die Mainzer zunächst beflügelt auf. Die Leverkusener schüttelten die zwischenzeitliche Verunsicherung jedoch ab. Jarell Quansah brachte sie in der 55. Minute per Kopf wieder in Führung. Sein Treffer wurde heftig diskutiert und überprüft, weil beim Vorlagengeber Schick ein mögliches Handspiel im Raum stand. Zehn Minuten später erhöhte Moussa Diaby auf 4:2 (65.).

Auf den erneuten Rückstand von zwei Toren antwortete Mainz erst in der Nachspielzeit. Der eingewechselte Benedict Hollerbach erzielte in der 90. Minute plus zwei das 3:4. Für ein spätes Unentschieden reichte das nicht mehr.

Beide Mannschaften waren mit je sieben Punkten in den fünften Spieltag gegangen. Leverkusen fand nach der dreiwöchigen Unterbrechung schnell in seinen Rhythmus zurück. Mit dem dritten Saisonsieg setzte sich Bayer von Mainz ab und festigte seinen Platz in der Spitzengruppe. Bayer-Trainer Carles Martínez hatte vorab gesagt, in Mainz müsse man perfekt spielen, um zu gewinnen – und das sei das Ziel seiner Mannschaft. Vor allem in den ersten Minuten setzte sein Team diese Vorgabe um.

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