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BVB-Torhüter Kobel spricht über die Belastung durch Reisen nach Baku

BVB-Torhüter Gregor Kobel hat im Interview offen über den kräftezehrenden Reise-Marathon von Dortmund über Berlin nach Baku gesprochen. Er bezeichnete die Belastung als sehr anstrengend, ließ Ausreden jedoch nicht gelten.

Absolut Fussball · 21.10.2026 · 19:18 Uhr

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Der Schweizer Nationaltorhüter des BVB, Gregor Kobel, hat im Interview in Baku offen über die Belastungen gesprochen, die der Spielplan im Spitzenfußball mit sich bringt. Zwischen Bundesliga-Spitzenspielen und Reisen in der Königsklasse verlangen die ständigen Ortswechsel den Profis körperlich und mental viel ab.

Im Anschluss an das Programm mit Zwischenstopps in Dortmund und Berlin sowie dem weiten Flug nach Aserbaidschan beschrieb Kobel die immensen Belastungen der vergangenen Tage. Auf die Frage nach den Tausenden Flugkilometern, dem ständigen Kofferpacken und der Zeitverschiebung in Baku antwortete er, das sei sehr anstrengend. Er verbringe viel Zeit im Flugzeug, müsse mit der Zeitverschiebung zurechtkommen, sei ständig im Hotel unterwegs und habe nur wenig Zeit zur Regeneration.

Die Müdigkeit nach solchen Reisen sei ein biologischer Fakt, den man im Profibereich akzeptieren müsse. Dazu gehöre, das Beste daraus zu machen, gut damit umzugehen, schnell zu regenerieren und am Ende Leistung zu bringen.

Ausreden ließ Kobel nicht gelten: Die professionelle Einstellung verlange, den Fokus auch unter erschwerten Bedingungen auf das Sportliche zu richten. Zugleich räumte er ein, dass dies nicht einfach sei.

Die rund 1.800 mitgereisten Anhänger, die dem BVB trotz der großen Distanz bis ins Nationalstadion in Baku folgten, unterstreichen, dass der Aufwand für alle Beteiligten hoch bleibt.

Für den BVB und Kobel geht es in den anstehenden englischen Wochen nun vor allem darum, den Spagat zwischen maximaler Regeneration und der geforderten Spitzenleistung auf dem Platz zu bewältigen.

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