St. Louis City gewinnt US-Pokal – Bürki nach Kopftreffer vom Platz getragen
St. Louis City hat das US-Pokalfinale gegen Columbus Crew im Elfmeterschießen mit 5:3 gewonnen. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Kopfverletzung des früheren Dortmunder Torwarts Roman Bürki, der nach einem Zusammenprall mit einem Columbus-Stürmer auf einer Trage vom Platz gebracht wurde.

St. Louis City ist neuer US-Pokalsieger. Der Klub gewann das Endspiel am Mittwoch gegen Columbus Crew mit 5:3 im Elfmeterschießen; zuvor war im Spiel kein Tor gefallen.
Überschattet wurde der Erfolg von der schweren Verletzung des früheren Dortmunder Torwarts Roman Bürki. In der 70. Minute lief der 35-Jährige aus seinem Tor, um einen Ball abzufangen, und prallte dabei mit Columbus-Stürmer Anass Zaroury zusammen. Dessen Knie traf Bürki wuchtig am Kopf.
Bürki blieb zunächst auf dem Rasen liegen, medizinische Betreuer kamen sofort auf den Platz. Nach einer minutenlangen Behandlungspause stand fest, dass der Schweizer nicht weitermachen kann. Er wurde vom Rasen transportiert und direkt ins Krankenhaus gebracht.
Sein Klub St. Louis teilte später mit, dass Bürki bei Bewusstsein sei und in allen Extremitäten Gefühl habe.
Für Bürki kam Ersatzkeeper Ben Lundt ins Spiel. Er hielt im Elfmeterschießen einen Strafstoß und wurde dadurch letztlich zum Helden des Endspiels.
Bürki stand von 2015 bis 2022 für Borussia Dortmund im Tor und gewann mit dem BVB zweimal den DFB-Pokal. Nach seinem Abschied aus Dortmund wechselte der Schweizer zu St. Louis City in die USA.