Dortmund: Füllkrug erklärt Jubel nach spätem Ausgleich gegen den BVB
Niclas Füllkrug hat Werder Bremen in der Nachspielzeit ein 2:2 beim BVB gesichert. Der frühere Dortmunder Stürmer jubelte ausgelassen und sagte danach bei Sky, er habe das Tor nicht gegen den Ex-Klub, sondern für Bremen erzielt. Zugleich schwärmte er von Verein, Stadion und Atmosphäre.

Ausgerechnet ein früherer Dortmunder hat Borussia Dortmund am Freitagabend zwei Punkte gekostet: Niclas Füllkrug erzielte in der zweiten Minute der Nachspielzeit (90. + 2.) den 2:2-Ausgleich für Werder Bremen im Signal Iduna Park. Nach Angaben von Ruhr24 verstummten damit der Jubel und die Spitzenreiter-Gesänge im Stadion, während Füllkrug selbst ausgelassen feierte.
Bei Sky räumte der Bremer Stürmer anschließend ein, er habe sich den Jubel nicht verkneifen können. Er stellte aber klar, dass er das Tor für sein Team und nicht gegen den BVB erzielt habe. Von einer Provokation oder Ähnlichem könne keine Rede sein.
Ruhr24 hält es angesichts der Bremer Aufholjagd für kaum möglich, dass er sich den Jubel gegen seinen früheren Klub hätte sparen können. Die schwarzgelben Anhänger dürften ihm die Aktion nach seinen anschließenden Worten kaum übel nehmen, schreibt das Portal.
Füllkrug sagte, er möge den BVB sehr gerne, schaue noch viele Spiele und verfolge den Verein weiter. Bei der Gelben Wand habe er sich einmal kurz bedankt.
Es war die erste Gelegenheit für Füllkrug, gegen den BVB zu spielen, seit er aus England (West Ham) und Italien (AC Mailand) zurückgekehrt ist. Der 33-Jährige erklärte sein Tor mit der Anstoßzeit: Um 20.30 Uhr im Signal Iduna Park komme bei ihm die „Champions-League-Fülle“ heraus, sagte er schmunzelnd.
In der Mixed Zone, in der Runde um Ruhr24, führte er diesen Vergleich fort. Seine besten Leistungen habe er damals in den Champions-League-Nächten gezeigt. Laut Füllkrug fühlte sich die Atmosphäre unter dem Dortmunder Flutlicht tatsächlich nach Königsklasse an.
Auch der Fangesang vor der Partie habe ihn motiviert, sagte er im TV-Interview. Das habe er vermisst. Über seinen Ex-Verein sagte er abschließend, es sei eine tolle Atmosphäre, der BVB ein ganz toller Verein und das Stadion ein tolles Stadion.