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Kölns Mikey Moore: Trainer Wagner hofft auf den „Knall“

Beim 1. FC Köln hat Mikey Moore bislang nur angedeutet, was in ihm steckt. Trainer René Wagner hofft, dass beim 19-Jährigen bald der Durchbruch kommt, möglichst schon im Heimspiel gegen Schalke 04 am Samstag.

sportschau.de · 22.10.2026 · 21:34 Uhr

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Mikey Moore hat beim 1. FC Köln bislang nur angedeutet, was in ihm steckt. Die Kölner Offensive braucht seine Qualitäten nach Einschätzung des Berichts gerade in dieser Phase der Bundesliga-Saison dringend. Trainer René Wagner hofft auf den „Knall“ bei dem 19-Jährigen, am besten schon im Heimspiel gegen Schalke 04 am Samstag ab 15.30 Uhr.

Moore gab sein Debüt im FC-Trikot als Joker am zweiten Spieltag der laufenden Saison in Stuttgart. Nach kaum zehn Minuten auf dem Platz habe er das Spiel an sich gerissen. Mit guter Ballbehandlung, fließenden Bewegungen und großer Spielfreude leitete er mehrere Chancen ein und kam selbst zweimal in vielversprechende Abschlusspositionen.

Ein eigener Treffer gelang Moore dabei nicht, und die am Ende klare 1:4-Niederlage konnte er nicht verhindern. Mit seinem Zuspiel zwang er die Stuttgarter jedoch zu einem Eigentor. Insgesamt sei ein beeindruckendes Debüt gewesen, das den Anhängern des FC viel Hoffnung gemacht haben dürfte.

Vor dem siebten Spieltag sieht die Lage nach dem Bericht anders aus. Die Vorlage zum Eigentor in Stuttgart ist bislang Moores einzige Torbeteiligung geblieben. Nach drei Startelf-Einsätzen setzte Wagner ihn im letzten Spiel gegen Frankfurt erstmals wieder auf die Bank. Der FC tut sich im Offensivspiel schwer, viel lastet weiterhin auf dem Shootingstar Said El Mala.

Wagner sieht dieses Problem ebenfalls. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Schalke sagte er, El Mala sei aktuell sehr gefährlich und müsse weiter daran arbeiten, sich seine Momente zu holen. Auch andere Spieler müssten auftauchen und gefährlich werden. Einige Spieler hätten es vielleicht noch nicht geschafft, Spiele zu entscheiden, seien dafür aber klar in der Lage.

Wagner erklärte, dass er mit Moore lange gesprochen habe, und machte ihn von sich aus zum Thema. Solche Spieler bräuchten den einen Moment, sagte er. Moore warte sehnsüchtig darauf, dass es bei ihm „knallt“. Diesen Moment habe er in Schottland irgendwann gefunden.

In der schottischen Liga spielte Moore in der vergangenen Saison als Leihspieler von Tottenham Hotspur für die Glasgow Rangers. Vor allem in der Rückrunde spielte er stark auf. Mit insgesamt zehn Scorerpunkten wurde er zum besten Nachwuchsspieler der schottischen Liga gewählt.

Wagner sieht darin auch Perspektiven für Köln: Wenn Moore den Moment einmal gefunden habe, sei er mit viel Mut dabei. Dann wisse er, dass er mit Selbstbewusstsein in dieser Liga im Eins-gegen-eins fast jeden Gegenspieler schlagen könne.

Auch wenn Moore bei den Torbeteiligungen noch Nachholbedarf hat, stützen nach Angaben des Berichts einige Zahlen Wagners Einschätzung. Obwohl er nur dreimal in der Startelf stand, hat Moore hinter El Mala bislang die meisten Torschüsse der Kölner abgegeben (9). Bei den Dribblings (11) liegt er ebenfalls nur hinter El Mala; sechs davon waren erfolgreich. Als Quelle nennt der Bericht unter anderem Spieldaten von Sportec Solutions.

In der jüngsten Länderspielpause zeigte der englische U20-Nationalspieler Effektivität. In drei Partien gegen die Auswahlmannschaften Italiens, Frankreichs und Deutschlands steuerte Moore zwei Tore und eine Vorlage bei. Als Kapitän führte er sein Team zu drei Siegen.

Köln benötigt nach Wagners Worten mehr Präsenz im Strafraum und mehr gewonnene Eins-gegen-eins-Situationen. Schalke habe unter anderem beim 0:0 gegen die Bayern gezeigt, wie schwer die Mannschaft zu knacken ist. Gerade beim Eins-gegen-eins könnte Moore mit seiner technischen Finesse und Unberechenbarkeit helfen.

Der Bericht sieht Moore im offensiven Mittelfeld deshalb mit den besten Chancen auf eine Rückkehr in die Startelf. Dem 19-Jährigen, der erst kürzlich aus England nach Deutschland gewechselt ist, sei eine gewisse Anpassungszeit zuzugestehen. Dennoch müsse er allmählich Tore und Vorlagen liefern. Das Potenzial dazu zeigte er bereits in seinem ersten Spiel, als er die Zuschauer zum Raunen brachte.

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