VBE NRW begrüßt Kita-Sozialindex und Mittel für Kita-Sozialarbeit
Die Bildungsgewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt den von Familienministerin Verena Schäffer vorgestellten Kita-Sozialindex und die angekündigten zusätzlichen Mittel für Kita-Sozialarbeit. Der Index soll als Grundlage für die Auswahl der Chancen-Kitas dienen, die zum 1. August 2027 starten sollen.

Die Bildungsgewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt anlässlich einer Pressekonferenz von NRW-Familienministerin Verena Schäffer den vorgestellten Kita-Sozialindex sowie die angekündigten zusätzlichen Mittel für Kita-Sozialarbeit. Der Index soll als Grundlage für die Auswahl der Chancen-Kitas dienen, die zum 1. August 2027 starten sollen. Der VBE NRW begrüßt die angekündigte Kita-Sozialarbeit in den Chancen-Kitas ausdrücklich.
Barbara Nolte, Referentin für Erzieherinnen und Erzieher beim VBE NRW, sieht im Kita-Sozialindex einen wichtigen Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Er könne helfen, Einrichtungen mit besonders großem Unterstützungsbedarf gezielter zu fördern. Entscheidend sei, dass daraus echte Verbesserungen für Kinder, Familien und Beschäftigte entstehen.
Nach ihrer Einschätzung können die ersten Chancen-Kitas nur ein Anfang sein, weil der Bedarf größer sei. Es stelle sich deshalb die Frage, in welchen Schritten die Förderung erweitert werden könne. Das Land müsse klare Perspektiven aufzeigen, wie die Förderung erweitert und fortgeschrieben werden kann.
Der VBE NRW hebt hervor, dass eine starke Kita-Sozialarbeit Familien begleiten kann, etwa bei Anträgen auf Unterstützung für das Mittagessen, und den Zugang zu weiteren Hilfsangeboten erleichtern kann. Dies stärke die Teilhabe der Kinder und ihrer Familien und entlaste zugleich die pädagogischen Teams.
Zugleich betont der Verband, dass alle Kinder auf stabile Beziehungen und verlässliche Bezugspersonen angewiesen sind. Dafür brauche es ausreichend Fachkräfte und verlässliche, auskömmlich finanzierte Rahmenbedingungen in allen Einrichtungen.