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Vor Schalke-Spiel: Trainer Wagner macht Mikey Moore öffentlich Mut

Der 1. FC Köln empfängt am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) Schalke 04. Trainer René Wagner spricht über den Gegner und sagt, Neuzugang Mikey Moore warte sehnsüchtig auf seinen Moment im Abschluss. FC-Legende Pierre Littbarski sieht in Moore ebenfalls einen Hoffnungsträger.

Express · 23.10.2026 · 11:55 Uhr

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Zwei Wochen nach dem gewonnenen Derby gegen Borussia Mönchengladbach erwartet den 1. FC Köln das nächste richtungsweisende Heimspiel. Am Samstag, 24. Oktober, um 15.30 Uhr empfängt die Mannschaft Schalke 04 im Rhein-Energie-Stadion.

Der Bericht sieht die Stimmung im Stadion auch vor diesem Spiel auf der Kippe. In der bisher wechselhaften Saison sind Punkte in den Heimspielen Pflicht, da die Mannschaft von Trainer René Wagner (38) seit einem Jahr auswärts sieglos ist und alle ihre Gastspiele verloren hat.

Gegen Schalke hat der FC erneut den Druck, vor eigenem Publikum vorzulegen.

Die sieben Punkte aus sechs Spielen bezeichnet der Bericht als solide Ausbeute, die bei gleichbleibender Tendenz am Ende für 40 Zähler reichen würde. Komfortabel sei der ständige Druck vor den Partien im Rhein-Energie-Stadion aber nicht.

Tut sich der FC gegen den Aufsteiger schwer oder lässt er wie beim 1:1 gegen Bremen Punkte liegen, dürfte sich das Murren auf den Rängen nach Einschätzung des Berichts nicht verhindern lassen. Schalke sei ein extrem unbequemer Gegner, der den Kölnern einen harten Kampf und viel Geduld abverlangen dürfte.

Wagner erwartet nach eigenen Worten einen Gegner, der in den Basics sehr stark ist und mit Leidenschaft verteidigt.

Der Gegner unter Trainer Miron Muslic (44) gleicht laut Bericht fehlende offensive Durchschlagskraft mit extremer Disziplin in der Arbeit gegen den Ball aus. Dazu kommt Torwart Loris Karius (33), den der Bericht als überragend beschreibt.

Um den Abwehrriegel samt Torwart in Hochform zu knacken, müsse der FC sich nach Wagners Worten Chancen erarbeiten und immer wieder gefährlich ins letzte Drittel kommen.

Neben Said El Mala (20) könnte laut Bericht auch ein zweiter Offensivspieler wichtig werden: das England-Talent Mikey Moore (19), der von Tottenham an den FC verliehen wurde und Junioren-Nationalspieler ist.

Nach einem vielversprechenden Debüt als Joker in Stuttgart, bei dem er eine Vorlage lieferte, war Moore zuletzt etwas abgetaucht und gegen Frankfurt auf die Bank versetzt worden.

Wagner berichtete, er habe lange mit Moore gesprochen, der sehnsüchtig auf den Moment warte, in dem es im Abschluss richtig klappt. Der Neuzugang sei dort noch unglücklich.

Nach Einschätzung des Berichts fehlt es dem Neuzugang nicht an der nötigen Qualität; lediglich das Selbstvertrauen spiele in den ersten Wochen in Köln noch nicht richtig mit.

Wagner sprach Moore vor dem Schalke-Spiel öffentlich Mut zu und sagte, dieser könne in der Liga auch im Eins-gegen-eins fast jeden Gegenspieler schlagen. Gerade auf seine Dribbelstärke könne es gegen Schalke ankommen.

FC-Legende Pierre Littbarski (66) hatte unter der Woche Kritik am Kader geübt, Moore davon jedoch ausgenommen. Der Weltmeister sieht in dem Youngster ebenfalls einen Hoffnungsträger.

Littbarski hofft, dass Moore langsam auch noch einen Treffer erzielt. Er lobte dessen Bewegungsablauf, eine gewisse Schnelligkeit und die Bereitschaft, Risiken einzugehen; den Spieler hatte er bereits bei früheren Gelegenheiten gelobt.

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