Kovac vor Wiedersehen mit Eintracht Frankfurt: Volle Identifikation mit BVB
Vor dem Bundesliga-Topspiel gegen seinen früheren Club Eintracht Frankfurt betont BVB-Trainer Niko Kovac seine Verbundenheit mit Borussia Dortmund. Er warnt zudem vor dem ausgeruhten Gegner, und Konstantinos Karetsas fällt erneut aus.

Vor dem Bundesliga-Topspiel gegen seinen früheren Club Eintracht Frankfurt am Samstag (18.30 Uhr, Sky) betont Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac seine Verbundenheit mit dem BVB. Für ihn zählt beim Wiedersehen vor allem seine aktuelle Aufgabe beim BVB.
Kovac sagte, er lasse bei seiner Arbeit immer sein Herz dort. Er sei zwar Angestellter, identifiziere sich aber voll mit dem BVB.
Von 2016 bis 2018 hatte Kovac Eintracht Frankfurt trainiert. Er habe dort eine schöne Zeit gehabt und sei zudem Mitglied im Verein, sagte der 55-Jährige.
Mit Blick auf die Ziele beim BVB erklärte Kovac, dort habe es bisher auch sehr schöne Momente gegeben. Man wolle aber noch höher hinaus, dafür müsse hart gearbeitet und alles investiert werden.
Sportlich warnte Kovac vor den ausgeruhten Frankfurtern. Seine Mannschaft habe unter der Woche das Champions-League-Duell bei Sabah FK in Aserbaidschan (2:1) bestritten und dafür 11.000 Kilometer zurücklegen müssen, während Eintracht nicht reisen musste. Man müsse diese Reisen schnell wegstecken, um am Samstag sofort wieder auf höchstem Niveau zu sein.
Auf Konstantinos Karetsas muss Dortmund erneut verzichten. Der Offensivspieler fällt wegen einer Bänderverletzung im Fuß aus. Ob er im DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen am Dienstag einsatzbereit ist, ließ Kovac offen. „Bei Bremen werden wir schauen“, sagte er und verwies auf die Abstimmung mit Spieler und Ärzten.
Kovac erklärte, es sei besser, einen Spieler ein Spiel mehr zu pausieren, als womöglich einen Monat länger. Vorsicht sei besser als Nachsicht.