Köln gegen Gladbach: Skhiri nach Foul von Neuhaus vom Platz getragen
Im Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach musste Kölns Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem Foul auf einer Trage vom Feld gebracht werden. Schiedsrichter Florian Badstübner zeigte dem Gladbacher Florian Neuhaus keine Karte, die Trainerbänke gerieten aneinander. Laut Klub wurde Skhiri zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit des Derbys zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hat sich der Kölner Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri verletzt. Nach einem Foul wurde er auf einer Trage vom Platz gebracht. Die Szene sorgte für Aufregung, auch die beiden Trainerbänke gerieten aneinander. T-Online beschreibt die Partie bis dahin als ausgeglichen, aber hitzig.
Skhiri hatte an der Außenseite auf Höhe der Mittellinie einen Pass nach vorn gespielt. Dabei traf ihn der Unterschenkel des Gladbachers Florian Neuhaus am Knie, der Tunesier knickte mit dem linken Fuß um. Neuhaus entschuldigte sich sofort, während Skhiri noch am Boden lag und sich abwechselnd die Hände vors Gesicht und auf den Kopf schlug. Nach einer längeren Behandlungspause wurde der 31-Jährige unter dem Applaus der Heimfans vom Feld getragen.
Noch während das medizinische Personal Skhiri versorgte, gerieten die Auswechselbänke aneinander. Besonders Kölns Trainer René Wagner und der neue Gladbacher Trainer Alexander Blessin diskutierten heftig miteinander. Schiedsrichter Florian Badstübner hatte zwar auf Freistoß entschieden, zeigte Neuhaus aber zum Unmut der Kölner keine Karte.
Kölns Co-Trainer Armin Reutershahn wollte der Szene nicht zu viel Bedeutung beimessen. In der Halbzeit sagte er bei DAZN, dafür gebe es den VAR, der die Situation beurteilen und sich melden müsse, falls etwas Schlimmes passiert sei. Eine eigene Einschätzung gab er nicht ab, da er die Fernsehbilder nicht gesehen hatte.
Skhiri konnte die Trage an der Kölner Bank bereits wieder verlassen und wurde auf dem Weg in die Kabine von zwei Betreuern gestützt. Wie der Klub später mitteilte, wurde er zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Nach dem Seitenwechsel kam Tom Krauß für ihn aufs Feld.