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Julian Brandt reagiert gelassen auf Kritik von Rafael van der Vaart

Der frühere Dortmunder Julian Brandt hat im Podcast „Spielmacher“ auf die Kritik von Rafael van der Vaart reagiert. Der frühere Profi hatte ihn nach dem Wechsel in die Niederlande als Schönwetter-Fußballer bezeichnet und später positiv über ihn gesprochen. Brandt sagt, davon bis zur Aufzeichnung nichts gewusst zu haben, und hegt keinen Groll.

Express · 24.10.2026 · 10:23 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: „Lass mich in Ruhe mit dem Mist“: Ex-BVB-Star kontert nach Kritik von Holland-Legende
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Julian Brandt, 30 Jahre alt und in Dortmund ein Publikumsliebling, hat im Podcast „Spielmacher“ mit Gastgeber Sebastian Hellmann (59) über Äußerungen von Rafael van der Vaart gesprochen.

Direkt nach Brandts Wechsel in das Nachbarland Niederlande hatte van der Vaart ihn abfällig als Schönwetter-Fußballer bezeichnet. Brandt sei zwar eine gute Verstärkung, man müsse aber nicht dankbar sein, dass er bei Ajax spiele. Wenn man so tief gesunken sei, müsse Brandt froh sein.

Später ruderte van der Vaart zurück und bezeichnete Brandt laut einem Bericht von Bild.de als besten Spieler von Ajax.

Brandt erklärte, von diesen positiven Worten bis zur Aufzeichnung nichts gewusst zu haben. Den Satz höre er erstmals. Solche Aussagen verbreiteten sich schnell. Bei der früheren, anderen Äußerung van der Vaarts sei er häufig darauf angesprochen worden, was er davon halte. Seine Haltung dazu: „Lass mich einfach in Ruhe mit dem Mist.“

Groll hege Brandt deswegen nicht. Er kenne die Diskussionen mit Experten inzwischen und wisse, dass kontroverse Aussagen zum Geschäft gehörten. Eine kleine Spitze konnte er sich dennoch nicht verkneifen: Falls van der Vaart seine Meinung ein Stück weit geändert habe, sei das gut für ihn.

Brandt betonte, sich den neuen Verein bewusst ausgesucht zu haben. Der Sommer sei für ihn der Zeitpunkt gewesen, an dem er am besten passe. Auch wenn es keine Top-5-Liga sei, bleibe der Wechsel für ihn die richtige Entscheidung.

Sportlich verlief der Start beim neuen Arbeitgeber nach den genannten Zahlen gut: In den bisherigen 15 Pflichtspielen hat Brandt bereits achtmal getroffen.

Brandt verglich zudem Schwarz-Gelb mit seinem jetzigen Arbeitgeber und sprach von unterschiedlichen Philosophien. Die Ruhrpott-Philosophie sei etwas mehr Malocher-Mentalität und kantiger; dort gehe es darum, sich eine Gelbe Karte abzuholen, wenn es nicht laufe. Bei den Niederländern gebe es dagegen sehr hohe Anforderungen an fußballerische Lösungen auf dem Platz.

Offen ist, ob für den 48-fachen Nationalspieler mit drei Treffern die Tür beim DFB noch einmal aufgeht. Ob weitere Einsätze folgen, lässt Brandt entspannt auf sich zukommen.

Dennoch schwärmt er von der Spielweise von Jürgen Klopp. Unabhängig von seiner eigenen Personalie verfolge er das sehr gerne und glaube, dass man auf einem guten Weg sei.

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