LKA warnt vor betrügerischen E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern
Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen warnt vor betrügerischen E-Mails, in denen sich Kriminelle als Angestellte des Bundeszentralamtes für Steuern ausgeben und Geld oder sensible Daten verlangen. Das LKA rät, verdächtigen Forderungen nicht ungeprüft nachzukommen und Anhänge nicht zu öffnen.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA) warnt vor betrügerischen E-Mails. Darin geben sich Kriminelle als Angestellte des Bundeszentralamtes für Steuern aus und verlangen entweder Geld oder sensible persönliche Daten.
Die Täter setzen dabei auf verschiedene Maschen, um Druck aufzubauen. Angeblich seien noch Steuerforderungen offen, Offenlegungspflichten bestünden oder eine Kontopfändung drohe. Dafür nutzen sie Bezeichnung und Logo des Bundeszentralamtes für Steuern. Häufig hängen die E-Mails eine PDF-Datei an, die zu betrügerischen Internetseiten führt.
Nach Angaben des LKA wurden innerhalb eines Jahreszeitraums rund 570 solcher Taten erfasst.
Das LKA warnt davor, vorschnell zu zahlen. Bei verdächtigen E-Mails sollten Zahlungen nicht ungeprüft erfolgen, Anhänge nicht geöffnet und keine Steueridentifikationsnummern sowie Bank- und Kryptodaten weitergegeben werden.