Großkreutz kritisiert BVB unter Kovac und fordert Einsatz von Silva
BVB-Legende Kevin Großkreutz hat den Fußball des BVB unter Trainer Niko Kovac in den vergangenen Wochen kritisiert. Im Podcast „Viertelstunde Fußball“ sprach er von zu wenig Durchschlagskraft und forderte, Silva müsse spielen.

BVB-Legende Kevin Großkreutz hat sich kritisch über den Fußball der Dortmunder in den letzten Spielen geäußert und dabei den Einsatz eines Spielers gefordert.
In den vergangenen Tagen wurde viel über den Spielstil von Niko Kovac beim BVB diskutiert. Fans und Experten blicken kritisch auf die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer. Nun hat sich auch Vereins-Legende Großkreutz in diesem Sinne geäußert.
Im Podcast „Viertelstunde Fußball“, den Großkreutz zusammen mit Sky-Kommentator Cornelius „Corni“ Küpper betreibt, bewertete der Weltmeister von 2014 den Fußball des BVB unter Kovac in den vergangenen Wochen kritisch. Er zog das Fazit, dass in den letzten drei Spielen Durchschlagskraft, Power und Vorwärtsdrang gefehlt hätten. Zwar sehe er im Spiel in Aserbaidschan eine Verbesserung gegenüber den Partien gegen Bodø/Glimt und Union Berlin. Das habe seiner Meinung nach aber auch daran gelegen, dass Sabah FK von den drei Gegnern der schwächste gewesen sei. Dies müsse sich nun langsam wieder ändern.
Besonders schwer wiege laut Großkreutz der Ausfall von Konstantinos Karetsas. Dem Team fehle ein Spieler, der außen im Eins-gegen-eins durchgeht; auch Giannis Konstantelias würde dem Team guttun. Daraus zog Großkreutz das Fazit, dass dem BVB die Spielertypen fehlten, die den Unterschied ausmachen.
Laut Großkreutz ist Ethan Nwaneri bisher nicht der klassische Unterschiedsspieler. Auch Top-Talent Samuele Inacio sei aktuell nicht gut drauf. Deshalb fordert er, Silva müsse spielen, damit dieser weiter Selbstvertrauen habe.
Die Doppelspitze aus Serhou Guirassy und dem Portugiesen habe zuletzt so gut funktioniert, dass Kovac sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt und im Pokalspiel gegen Werder Bremen auf das Duo aus dem Portugiesen und dem Guineer stützen müsse, so Großkreutz.