Nach Schubser von El Mala: Zwei Schalker verlassen blutend das Feld
Im Traditionsduell zwischen Köln und Schalke blieb es beim 0:0. Überschattet wurde die Partie von einer Szene im ersten Durchgang: Kölns Saïd El Mala schubste Sofiane El-Faouzi, dessen Kopf daraufhin mit dem von Robin Gosens zusammenprallte. Beide Schalker bluteten stark und verließen das Feld stark bandagiert.

Im Traditionsduell zwischen Köln und Schalke blieb es torlos: Die Partie endete 0:0. Überschattet wurde das Ergebnis von einer heftigen Szene im ersten Durchgang.
In der 37. Minute schubste Kölns Saïd El Mala (20) den Schalker Sofiane El-Faouzi, als dieser bei einem langen Ball zum Kopfball ansetzte. Dadurch prallte dessen Kopf heftig mit dem seines Teamkollegen Robin Gosens zusammen. Beide begannen sofort stark zu bluten.
El Mala stand währenddessen daneben und winkte die Betreuer heran. Das Spiel war minutenlang unterbrochen, die Ärzte beider Mannschaften kümmerten sich auf dem Feld um die blutenden Schalker. Am Ende verließen beide das Feld stark bandagiert; Gosens wankte dabei so stark, dass Betreuer ihn stützen mussten. Für beide kamen Bachmann und Becker ins Spiel.
Gosens und El-Faouzi wurden anschließend in der Kabine behandelt. Laut Sky-Informationen fuhren beide noch während der Partie ins Krankenhaus.
Nach dem Abpfiff äußerte sich El Mala gegenüber Sky und entschuldigte sich. Es tue ihm unfassbar leid. Im Spiel habe er nicht wahrgenommen, dass er den Schalker so stark weggeschoben habe; er habe gedacht, er habe lediglich ein wenig den Körper hineingestellt. Nach eigener Aussage hat er sich bei beiden direkt auf dem Platz entschuldigt.
Sportlich war die erste Halbzeit chancenarm. Richtig eng wurde es nur einmal: Johannesson traf für Köln, stand dabei aber deutlich im Abseits (16.). Insgesamt war es ein müdes Spiel, in dem weder die Gastgeber noch die Schalker wirklich gefährlich vors Tor kamen.
Die Auswechslung von Offensiv-Talent Moore in der 68. Minute hält der Bericht nach schwacher Leistung für folgerichtig. Nach der Auswechslung gab es von der Nordtribüne Wagner-Raus-Rufe. Dass der Frust bei manchen FC-Fans groß war, überrascht nach dieser Darstellung wenig.
In der Nachspielzeit gab es zudem Pfiffe gegen das Heimteam. Am Ende blieb es beim torlosen Remis.