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Kopfzusammenstoß in Köln: El Mala entschuldigt sich bei Schalkern

Nach einem heftigen Kopfzusammenstoß zweier Schalker im Spiel in Köln hat sich Kölns Said El Mala entschuldigt. Schalke gab vorsichtig Entwarnung. Laut einem Vereinssprecher sind Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi ansprechbar und gehfähig; für weitere Untersuchungen sollten sie in ein Krankenhaus in Gelsenkirchen.

Tagesspiegel · 24.10.2026 · 19:14 Uhr

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Im Spiel in Köln hat sich Kölns Said El Mala nach einem heftigen Kopfzusammenstoß zweier Schalker für seinen Anteil am Zusammenprall entschuldigt. Betroffen sind Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi.

Schalke 04 gab nach dem Zusammenstoß vorsichtig Entwarnung. Nach dem 0:0 sagte El Mala gegenüber Sky, es tue ihm unfassbar leid. Er habe im Spiel nicht bemerkt, dass er den Schalker so heftig hineingeschoben habe.

El Mala ist 20 Jahre alt. Er hatte El-Faouzi in der 37. Minute leicht geschubst, während dieser zum Kopfball hochgestiegen war. Er habe gedacht, er habe den Körper ein wenig dazwischengestellt, schilderte er. Dass die beiden ineinanderrasseln, habe er nicht gewollt. Er hoffe, dass es beiden gut geht, und er habe sich direkt entschuldigt, nachdem sie behandelt worden seien.

Beide Schalker gingen blutend zu Boden und wurden minutenlang behandelt. Mit Kopfverbänden und von Betreuern gestützt verließen sie den Platz; vor allem Gosens wirkte benommen. Ein Vereinssprecher teilte nach der Partie mit, beide seien ansprechbar und gehfähig gewesen. Sie seien auf dem Weg in ein Krankenhaus in Gelsenkirchen, um sich weiter untersuchen zu lassen.

Schalke-Trainer Miron Muslic (44) wünschte Robin und Soufi auf der Pressekonferenz als Erstes beste Genesung. Außerdem dankte er den Kölner Fans: Deren respektvoller Applaus nach dem Zusammenstoß zeuge trotz sportlicher Rivalität von Größe.

Stürmer Timo Becker bedauerte den Ausfall der beiden angesichts der ohnehin langen Verletztenliste Schalkes. Die Schuld suchte er jedoch nicht bei El Mala; das passiere im Fußball, sagte er. Für Schalke sei das momentan ungünstig. Er wünschte gute Besserung und hoffe, dass beide schnell wieder dabei sind.

Sportdirektor Youri Mulder bewertete die Szene etwas kritischer. Die Situation sei sehr unglücklich, und man sollte so etwas nicht machen, meinte er. El Mala wolle das sicher nicht. Mulder räumte jedoch ein, es sei ein Foul. Die Entschuldigung von El Mala nahm auch er wohlwollend zur Kenntnis.

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