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Düsseldorf: Reul spricht über Sprachprobleme nach medizinischem Eingriff

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Nach einem Eingriff gegen das Zittern einer Hand in den Sommerferien habe er ein Sprachproblem, dessen Ursache noch unklar sei. Er selbst bezeichnete sich als gesund.

TAG24 · 09.10.2026 · 07:11 Uhr

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Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (74, CDU) hat sich öffentlich zu seinen Sprachproblemen geäußert. Mehrere Beobachter hatten zuletzt bemerkt, dass der Politiker verwaschen spricht. Das hatte Spekulationen über seine Gesundheit ausgelöst.

Reul erklärte am Donnerstag zu Beginn einer Sitzung des Innenausschusses im Landtag persönlich, er habe in den Sommerferien einen medizinischen Eingriff vornehmen lassen. Damit sollte das Zittern einer Hand beseitigt werden.

Seit diesem Eingriff bestehe bei ihm ein sprachliches Problem. Nach seinen Worten ist noch nicht genau bekannt, worum es sich dabei handelt und warum es entstanden ist.

Möglicherweise habe er das Krankenhaus zu früh verlassen, sagte Reul. Er habe wegen des damaligen Großbrandes im Hürtgenwald präsent sein wollen.

Den Spekulationen über seinen Gesundheitszustand trat der Minister entgegen. Es gehe ihm gut, betonte er und beschrieb sich als „gesund und munter“, nur sprachlich etwas angeschlagen.

Reul, der früher als Studienrat tätig war, gilt als eines der beliebtesten und profiliertesten Mitglieder des NRW-Kabinetts. Erstmals zog er 1985 in den Landtag ein, seit 2017 ist er Innenminister des Landes.

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