Eintracht verliert 0:1 beim BVB – Beier trifft in der 80. Minute
Eintracht Frankfurt hat bei Borussia Dortmund mit 0:1 verloren. Den entscheidenden Treffer erzielte Maximilian Beier in der 80. Minute. Adi Hütter sieht trotz der Niederlage einen Schritt in die richtige Richtung, Robin Koch bedauert das späte Gegentor, und Niko Kovac lobt die Leistung des BVB.

Eintracht Frankfurt hat am Samstagabend bei Borussia Dortmund mit 0:1 verloren. Lange hielt die Mannschaft mit Glück und Geschick mit, doch zehn Minuten vor dem Ende fiel der entscheidende Gegentreffer durch Maximilian Beier in der 80. Minute.
Laut hessenschau überwiegt bei der Analyse nach der Niederlage das Positive. Ein wenig trauere man der Eintracht jedoch auch einem Punktgewinn nach.
Adi Hütter sagte, der Sieg des BVB sei aufgrund der zweiten Halbzeit nicht unverdient. In der ersten Hälfte sei es ein sehr ausgeglichenes Spiel gewesen, mit sehr guten Torchancen auf Frankfurter Seite. Wer etwas mitnehmen wolle, müsse in der ersten Halbzeit treffen. Das späte Gegentor ärgere ihn. Dortmund habe am Ende personell gut nachlegen können, Beier habe einen guten Schuss abgegeben. Die Mannschaft sei zu weit hinten gestanden und habe zu wenige Momente zur Entlastung gehabt. Dennoch sei ein Schritt in die richtige Richtung gemacht worden. Mit Blick auf das Spiel in Leipzig sehe er einen großen Unterschied: Die Mannschaft stabilisiere sich langsam und verteidige besser.
Noah Atubolu sagte, die Leistung sei grundsätzlich eine, auf der man aufbauen könne. Die Eintracht habe eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit sei das 0:1 sehr spät gefallen, und auf dem Platz habe man das Gefühl gehabt, Kraft verloren zu haben. Es sei kein einfaches Spiel gewesen, und in der zweiten Halbzeit habe es nicht mehr viele Torchancen gegeben. Dass kein Punkt geholt wurde, sei unglücklich. Die Ergebnisse und Leistungen seien noch nicht konstant, doch es gebe viele positive Aspekte.
Robin Koch sagte dem Sender Sky, man habe alles versucht und viel verteidigt. Das gegnerische Tor sei in einer Phase gefallen, in der man zu wenig Entlastung gehabt habe. Das Spiel hätte anders laufen können, wenn man in der ersten Halbzeit vielleicht selbst getroffen hätte. Es sei bitter, denn mit etwas Glück wäre es 0:0 ausgegangen. Die Mannschaft habe alles investiert, über weite Strecken sehr gut gespielt und in Einstellung und Mentalität das umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte.
Niko Kovac, Trainer des BVB, sagte, seine Mannschaft habe ein richtig gutes Spiel gemacht und den Gegner bearbeitet. Man sei in der ersten Halbzeit gut gestartet und habe in der zweiten nichts mehr zugelassen. Es habe zudem zwei Aluminiumtreffer gegeben. Der Sieg sei nach den intensiven Wochen schön und wichtig.
Maximilian Beier, Torschütze für den BVB, sagte, man sei gut ins Spiel gekommen, aber auch Frankfurt habe gute Chancen gehabt. Das sei eben die Eintracht. Man habe es dann gut gemacht und sich zum Schluss belohnt.