Nach dem 2:2 gegen Bremen bleibt der BVB in der Tabelle vor Bayern
Laut einer Analyse von Marcel Groß auf fussballdaten.de bleibt Borussia Dortmund nach dem 2:2 gegen Werder Bremen dank des Unentschiedens des FC Bayern beim FC Augsburg in der Tabelle vor dem Rekordmeister. Groß sieht den BVB noch nicht als Titel-Kandidaten und hält mehr Mut, etwa durch Einsätze für Mathis Albert oder Samuele Inacio, für nötig.

Nach der langen Länderspielpause startete Borussia Dortmund mit einem 2:2 gegen Werder Bremen in den fünften Bundesliga-Spieltag. Laut der Analyse von Autor Marcel Groß auf fussballdaten.de verlief die Woche danach für den BVB trotz des Ergebnisses nicht erfolgreich, doch der Verein sei mit einem blauen Auge davongekommen.
Dank des 2:2 des FC Bayern beim FC Augsburg bleibt der BVB in der Tabelle vor dem Rekordmeister. Im neuen Format „BVB-Weekly“ analysiert Groß die Ereignisse rund um die Schwarz-Gelben der vergangenen Tage.
Groß sieht den BVB noch nicht als Titel-Kandidaten. Bitter sei, dass Dortmund bei einem Sieg gegen Bremen nun fünf Punkte vor den Bayern stehen würde. Der Rekordmeister lasse die Tür dennoch offen; um hindurchzugehen, brauche es laut Groß eine klare Leistungssteigerung und ein Umdenken, insbesondere bei Trainer Niko Kovac.
Als zweite Erkenntnis nennt Groß, dass dem BVB mehr Mut guttun würde. Trainer Niko Kovac habe mit der Aufstellung und dem Startelfeinsatz von Marcel Sabitzer wieder einen defensiven Ansatz gewählt. Gegen die defensiv anfälligen Bremer sei dadurch genau das eingetreten, was zu erwarten war: keine große Torchance, bis der Fehler behoben wurde. Mehr Mut durch Einsätze für Mathis Albert oder Samuele Inacio würde dem Team in einer solchen Partie nach Einschätzung des Autors sicher guttun.
Einen großen Gewinner der Woche gibt es laut Groß nicht. Beim 2:2 gegen Werder Bremen habe kein Akteur der Dortmunder besonders herausgestochen. Als größten „Gewinner“ nennt er den BVB selbst, da der Klub seinen Vorsprung auf den FC Bayern nicht eingebüßt habe.
Den großen Verlierer sieht Groß in der Jugendarbeit. Samuele Inacio und Mathis Albert bekamen erneut keine Einsatzzeit, obwohl beide der Partie gerade in der ersten Halbzeit sehr gut getan hätten. Darin sieht er eine verpasste Chance von Trainer Niko Kovac, die in den kommenden Spielen genutzt werden müsse.
In der kommenden Woche stehen für Borussia Dortmund zwei Spiele an: Am Mittwoch, 14. Oktober, folgt die Champions-League-Partie gegen Bodo/Glimt, am Samstag, 17. Oktober, die Partie bei Union Berlin.
Laut Groß kommt es in beiden Spielen darauf an, nicht nur über das Ergebnis, sondern auch spielerisch zu überzeugen.