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Köln: Gladbach verliert Rhein-Derby 1:2 – Streit um Foul vor Siegtor

Borussia Mönchengladbach hat auch unter dem neuen Trainer Alexander Blessin verloren: Im Rhein-Derby beim 1. FC Köln unterlag das Team 1:2. Entscheidend war ein Treffer von Said El Mala, vor dem Gladbach ein Foul sah. Blessin, Sport-Boss Rouven Schröder und Philipp Sander kritisierten die Szene.

BILD · 11.10.2026 · 21:21 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: Borussia Mönchengladbach: Diese Szene brachte Gladbach auf den Baum
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Borussia Mönchengladbach hat auch das fünfte Spiel der Saison verloren. Am Sonntag unterlag das Team im Rhein-Derby beim 1. FC Köln mit 1:2. Es war die fünfte Niederlage im fünften Bundesliga-Spiel, und auch der neue Trainer Alexander Blessin (53) konnte sie nicht verhindern. Wie BILD berichtet, hielt die Borussia beim Erzrivalen lange mit.

Entschieden wurde die Partie durch einen umstrittenen Treffer. Innenverteidiger Daiki Hashioka (27) wollte Said El Mala (20) am Torschuss hindern, ging aber nach einem Rempler von Tom Krauß zu Boden. El Mala schoss danach ungestört aus 18 Metern zum Siegtreffer für den FC ein.

Blessin sagte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz, man könne ihn nun einen schlechten Verlierer nennen. Für ihn dürfe das Tor aber nicht zählen, weil es ein klares Foul sei. Einen normalen Block von Krauß würde er akzeptieren. Krauß gehe jedoch aktiv in Hashioka hinein, sodass dieser gar nicht herausverteidigen könne. Das müsse ihm jemand erklären, so Blessin weiter. Er sei drei Monate raus gewesen und wisse nicht, ob es vielleicht eine Regeländerung gegeben habe. Bitter sei die Niederlage, weil die Mannschaft alles versucht habe, noch einmal zurückzukommen.

Auch Sport-Boss Rouven Schröder (50) äußerte sich verärgert. Für ihn war es ein Foul. El Mala habe die Situation zwar wunderbar gelöst, doch in einer so engen Lage hätte man das Foul seiner Meinung nach pfeifen müssen. Das müsse man deutlich ansprechen, sagte Schröder. Mit der Suche nach Ausreden habe das nichts zu tun.

Mittelfeldspieler Philipp Sander (29) sprach von einem klaren Blocken gegen Hashioka, wodurch dieser am Ende nicht mehr in den Zweikampf gekommen sei. Lasse man einem Spieler von diesem Format in der Bundesliga einen freien Fuß, könne das spielentscheidend sein. Sander hätte sich gewünscht, dass der Schiedsrichter sich die Szene noch einmal anschaut.

Das tat Schiedsrichter Florian Badstübner allerdings nicht. Er verließ sich auf seinen Video-Schiedsrichter Patrick Hanslbauer. Gladbach kassierte damit im fünften Bundesliga-Spiel die fünfte Niederlage.

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