Köln: Razzia gegen Waffen- und Drogenhandel in NRW und Rheinland-Pfalz
Polizei und Bundeskriminalamt sind am 8. Oktober 2026 mit Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gegen mutmaßlichen illegalen Handel mit Waffen und Drogen vorgegangen. Ein Schwerpunkt lag im Kölner Stadtteil Mülheim. Die Maßnahmen dauern laut Polizei voraussichtlich noch an, für Freitag ist eine Pressekonferenz angekündigt.

Polizei und Bundeskriminalamt (BKA) haben am 8. Oktober 2026 um 6:00 Uhr mit umfangreichen Einsätzen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz begonnen. Sie richten sich gegen den illegalen Handel mit Waffen und Drogen. Wie die Polizei Köln und die Staatsanwaltschaft mitteilten, waren bei der Aktion auch Spezialeinheiten im Einsatz.
Ein Schwerpunkt der Durchsuchungen lag im Kölner Stadtteil Mülheim. Dort waren unter anderem eine Spielhalle und ein barähnlicher Betrieb betroffen. Berichten zufolge wurden vermummte Beamte gesehen, die eine Person abführten. Auch in Wuppertal gab es Einsätze. Genaue Angaben zu den dortigen Einsatzorten wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die Maßnahmen gehören zu laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln und der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW). Die Ermittler gehen dem Verdacht des organisierten Handels mit Waffen und Drogen nach.
Nach Angaben der Polizei werden die Einsätze voraussichtlich noch einige Zeit andauern. Über den aktuellen Stand der Ermittlungen soll eine Pressekonferenz informieren. Sie ist für Freitag um 11:00 Uhr im Polizeipräsidium Köln geplant.