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Studieren in NRW: 703.400 Studierende im Wintersemester 2025/26

Im Wintersemester 2025/26 waren an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen rund 703.400 Menschen eingeschrieben, die meisten davon an der Fernuniversität Hagen. Laut Mikrozensus ging 2025 gut drei Fünftel der Studierenden zwischen 18 und 26 Jahren einer bezahlten Arbeit nach. Für das laufende Jahr wird ein Rückgang bei den Erstsemestern erwartet.

Bildungsklick · 08.10.2026 · 10:23 Uhr

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Bild: Adobe Stock

Wie Bildungsklick berichtet, waren im Wintersemester 2025/26 rund 703.400 Personen an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen in einem Bachelor-, Master- oder sonstigen Studium eingeschrieben, etwa im Staatsexamen oder in der Promotion. Das sind die aktuellsten Zahlen der Studierendenstatistik. Davon entfielen rund 452.000 auf Bachelor- und rund 158.200 auf Masterstudierende. Im Studienjahr 2025 schrieben sich rund 109.800 Personen erstmals an einer Hochschule in NRW ein.

Für dieses Jahr wird ein Rückgang der Erstsemesterzahlen erwartet. Als Grund wird die Umstellung von G8 auf G9 an den Gymnasien in NRW genannt, die zu weniger Abiturientinnen und Abiturienten führt. Erste vorläufige Zahlen zu den Studienanfängerinnen und Studienanfängern des Wintersemesters 2026/27 sollen Ende November 2026 veröffentlicht werden. Informationen zur bisherigen Entwicklung der Studierendenzahlen enthält die Pressemitteilung vom 21. Juli 2026.

Die meisten Studierenden hatte im Wintersemester 2025/26 die Fernuniversität Hagen mit rund 66.200 Eingeschriebenen. Danach folgten die Universität Köln mit 45.500 und die Technische Hochschule Aachen mit rund 44.500 Studierenden. Zahlen nach Hochschularten und einzelnen Hochschulen sowie weitere Ergebnisse der Studierendenstatistik sind in der Landesdatenbank NRW abrufbar.

Bei der Fächerwahl zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männliche Studierende belegten am häufigsten Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau/-wesen. Bei den weiblichen Studierenden lagen Psychologie, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre vorn. Detaillierte Daten zu den 25 am stärksten besetzten Studienfächern nach Geschlecht stehen in den Eckdaten auf der Statistikseite statistik.nrw.

Dem Mikrozensus zufolge waren 2025 gut drei Fünftel (61,8 Prozent) aller Studierenden im Alter von 18 bis 26 Jahren erwerbstätig. Eingeschlossen ist jede Form bezahlter Arbeit, unabhängig von Umfang und Art des Arbeitsverhältnisses. Bei den weiblichen Studierenden lag der Anteil der Erwerbstätigen bei 63,4 Prozent, bei den männlichen mit 59,9 Prozent etwas niedriger.

Im Jahr 2025 wurden rund 104.600 Studierende mit BAföG voll oder teilweise gefördert. Der durchschnittliche monatliche Förderbetrag betrug 675 Euro. Fast 8.700 Studierende erhielten zudem ein Deutschlandstipendium. Dieses bundesweite Förderprogramm unterstützt Studierende mit 300 Euro im Monat, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die eine Hälfte der Förderung trägt der Bund, die andere Hälfte übernehmen private Stifter, die als Mittelgeber auftreten.

Weitere Daten der Bundesausbildungsförderungsstatistik (BAföG) sind in der Landesdatenbank NRW zu finden. Ergebnisse zum Deutschlandstipendium im Zeitvergleich aus der Erhebung nach dem Stipendienprogramm-Gesetz liefert die Pressemitteilung vom 26. Juni 2026.

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