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NRW: Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln 2025 auf 31.598 Tonnen gestiegen

Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen haben 2025 laut Statistischem Landesamt 31.598 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel hergestellt. Das sind 19,4 Prozent mehr als 2024 und 92,8 Prozent mehr als 2020. Auch im ersten Halbjahr 2026 wurde mehr produziert.

tixio - Nachrichten · 12.10.2026 · 09:49 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln in NRW fast doppelt so hoch wie 2020
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Im Jahr 2025 haben 13 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen insgesamt 31.598 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel hergestellt. Das teilte das Statistische Landesamt mit. Gegenüber 2024 entspricht das einem Plus von 19,4 Prozent, gegenüber 2020 einem Plus von 92,8 Prozent.

Das Amt rechnete vor, dass die Produktionsmenge von 2025 theoretisch ausgereicht hätte, um jede Einwohnerin und jeden Einwohner des Landes monatlich mit 146 Gramm Nahrungsergänzungsmitteln zu versorgen. Als Beispiele nannte es Vitaminkapseln, Calciumbrausetabletten und Proteinzusatznahrung für Sportlerinnen und Sportler.

Nach Angaben des Landesamts nimmt die erzeugte Absatzmenge seit 2019 kontinuierlich zu. In jenem Jahr wurde erstmals ausdrücklich nach Nahrungsergänzungsmitteln gefragt; damals lag die Menge bei 10.393 Tonnen.

Der Absatzwert der 2025 produzierten Waren betrug 508,9 Millionen Euro. Nominal, also ohne Preisbereinigung, lag er damit um 22,5 Prozent über dem Wert von 2024. Gegenüber 2020 ergibt sich nominal ein Anstieg um 128,3 Prozent.

Auch im ersten Halbjahr 2026 stellten die Betriebe in NRW nach vorläufigen Ergebnissen erneut mehr Nahrungsergänzungsmittel her. Die Absatzmenge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,0 Prozent auf 16.600 Tonnen. Der nominale Absatzwert belief sich auf 271,3 Millionen Euro, ein Plus von 15,2 Prozent.

Bundesweit wurden 2025 laut Landesamt 240.850 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel mit einem nominalen Absatzwert von 2,1 Milliarden Euro produziert. Auf Betriebe in Nordrhein-Westfalen entfielen davon 13,1 Prozent der Absatzmenge und 24,4 Prozent des Absatzwertes.

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