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Festnahme im Fall Lidl: Staatsanwaltschaft Krefeld lädt zur Pressekonferenz

Die Staatsanwaltschaft Krefeld lädt für Dienstag, 13. Oktober, um 10 Uhr zu einer Pressekonferenz zur Festnahme eines Tatverdächtigen durch die Polizei Mönchengladbach im Rahmen der Mordkommission Lidl ein. Die Mordkommission betrifft einen Cold Case aus dem Jahr 1995, bei dem die 24-jährige Filialleiterin Sonja K. in St. Tönis Opfer eines Raubmordes wurde.

News.de · 12.10.2026 · 08:50 Uhr

Die Polizei informiert über ein aktuelles Kapitalverbrechen (Symbolbild). (Foto)
Bild aus der Originalquelle

Die Staatsanwaltschaft Krefeld hat Medienvertreterinnen und Medienvertreter für Dienstag, 13. Oktober, um 10 Uhr zu einer Pressekonferenz eingeladen. Anlass ist die Festnahme eines Tatverdächtigen durch die Polizei Mönchengladbach im Rahmen der Mordkommission Lidl.

Bei der Mordkommission Lidl handelt es sich um einen Cold Case aus dem Jahr 1995. Er wurde im Rahmen der Kampagne „Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich.“ vorgestellt.

Am Mittwoch, 25. Januar 1995, wurde die 24-jährige Filialleiterin Sonja K. in einer Lidl-Filiale an der Hochstraße 33-35 in St. Tönis im Kreis Viersen Opfer eines Raubmordes.

Als Gesprächspartner sind die Staatsanwältin Rahel Plass von der zuständigen Staatsanwaltschaft Krefeld sowie von der Polizei Mönchengladbach der Leiter der Kriminalinspektion 1, Kriminaloberrat Boris Vieten, und die Leiterin der Ermittlungsgruppe Cold Case, Kriminalhauptkommissarin Stefanie Kohnen, vorgesehen.

Die Pressekonferenz findet im Veranstaltungsbereich der Kantine des Polizeipräsidiums Mönchengladbach an der Krefelder Straße 555, 41066 Mönchengladbach, statt.

Teilnehmende Medienvertreterinnen und Medienvertreter sollen sich bis Montag, 12. Oktober, 13 Uhr, bei der Pressestelle der Polizei Mönchengladbach anmelden, entweder per E-Mail an pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw oder telefonisch unter der Presse-Hotline 02161-2910222.

Am Tag der Veranstaltung melden sich die Teilnehmenden unmittelbar vor Beginn beim Empfang im Eingangsbereich des Polizeipräsidiums.

Der Cold Case „MK Lidl“ ist Teil der Öffentlichkeitskampagne „Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich.“ Die Polizei Mönchengladbach hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Staatsanwaltschaft Krefeld die Ermittlungen zu ungeklärten Tötungsdelikten aus den vergangenen Jahrzehnten wieder aufgenommen. Unterstützt wird die Kampagne zudem von den Polizeibehörden in Krefeld und im Kreis Viersen.

Die Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach sucht stetig nach neuen Ansätzen, um lange zurückliegende Kapitalverbrechen aufzuklären, Tatverdächtige zu identifizieren und Hinterbliebenen Gewissheit zu verschaffen. Mit der Kampagne werden ausgewählte Fälle vorgestellt.

Die Internetseite zur Kampagne ist unter https://moenchengladbach.polizei.nrw/mord-verjaehrt-nicht-der-niederrhein-erinnert-sich abrufbar.

Grundlage des Berichts ist eine Meldung der Polizei Mönchengladbach vom 12. Oktober 2026 gegen 8.15 Uhr, die im Blaulichtreport des Presseportals veröffentlicht wurde.

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