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Bundespolizei findet bei Kontrollen am Wochenende zwei gesuchte Reisende

Die Bundespolizei hat am 10. und 11. Oktober 2026 bei Kontrollen zwei Reisende überprüft, nach denen Staatsanwaltschaften gesucht wurden. Ein 34-jähriger Deutscher konnte nach der Zahlung einer Geldstrafe durch seine Ehefrau weiterreisen. Ein 24-jähriger Pole wurde festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Willich eingeliefert.

meinestadt.de · 12.10.2026 · 06:58 Uhr

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Laut einer Pressemitteilung der Bundespolizei wurden am Wochenende zwei Reisende kontrolliert, nach denen Staatsanwaltschaften aus Duisburg, Augsburg und Deggendorf gesucht wurden. Die Kontrollen fanden am Bahnhof Boisheim und auf der Autobahn 61 statt.

Am Samstagabend, 10. Oktober 2026, kontrollierte die Bundespolizei am Bahnhof Boisheim einen 34-jährigen Deutschen, der als Fahrgast im Regionalexpress 13 bei der Einreise aus den Niederlanden unterwegs war. Eine Überprüfung der Personalien ergab, dass er mit einem Vollstreckungshaftbefehl wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Duisburg gesucht wurde. Die fällige Geldstrafe von 1200 Euro zahlte seine Ehefrau im Bundespolizeirevier Oberhausen für ihn ein, wodurch eine ihm drohende 40-tägige Haftstrafe abgewendet wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gestattete die Bundespolizei die Weiterreise.

Am Sonntagmorgen, 11. Oktober 2026, kontrollierte die Bundespolizei auf der Autobahn 61 Reisende in einem grenzüberschreitenden Fernreisebus auf der Fahrt von Amsterdam nach Passau. Dabei wurden die Personalien eines 24-jährigen Polen überprüft. Laut Mitteilung war dieser von der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Untersuchungshaft wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ausgeschrieben, wobei bei ihm Fluchtgefahr bestehe. Zudem war er von der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz zur Festnahme ausgeschrieben.

Er habe noch eine Geldbuße von 640 Euro zu zahlen, andernfalls werde eine Erzwingungshaft von 23 Tagen vollstreckt. Der Pole wurde vor Ort festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Bundespolizeirevier Kempen wurde er dem Haftrichter beim Amtsgericht Krefeld vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Willich eingeliefert.

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